In der Zeit vom 21.10. bis 04.11.2019 fanden wieder die JobB-Tage in den 8. Klassen der Wilhelm-Wisser-Schule statt.
Eine gute Vorbereitung auf die Werkstatt-Tage hatte zuvor die sogenannte „Potenzial-Analyse“ im 7. Jahrgang geliefert, bei der wir Schüler verschiedenen Einzel- und Teamaufgaben nachgehen mussten. Wir hatten unsere persönlichen Stärken erkundet und uns fiel es somit dieses Jahr leichter, drei Berufsfelder für die JobB-Tage zu wählen.
Das Bildungsunternehmen „JobB“ (Junge Menschen in offener beruflicher Bildung GmbH) ermöglicht jungen Menschen, einen Einblick in die große, weite Berufswelt zu erlangen. Wir durften verschiedene Berufe ausprobieren und somit endlich einen ersten Kontakt mit der Berufswelt knüpfen.
Morgens um 8 Uhr brachte uns der Bus zu den Standorten Lensahn und Oldenburg und um 14:45 Uhr holte uns dieser wieder ab. Jeden Tag gab es eine Frühstückspause und eine lange Mittagspause, in der wir Mittagessen erhielten.
Während der Werkstatt-Tage gab es viele Themenbereiche, die wir kennenlernen durften. Folgende Berufsfelder wurden angeboten:

  • Garten- und Landschaftsbau
  • Wirtschaft
  • Küche
  • Bau und Maurer
  • Farb- und Raumgestaltung
  • Hauswirtschaft
  • Bäckerei
  • Elektrotechnik
  • Gesundheit und Soziales
  • IT und Medien
  • Friseur und Kosmetik
  • Metallbau
  • Lager und Verkauf
  • Hotel und Gastronomie
  • Kaufmännischer Bereich
  • Holzbearbeitung

Einige Erfahrungsberichte:

Berufsfeld „Gesundheit und Soziales“ Während der Werkstatt-Tage haben wir viele praktische Aktivitäten durchgeführt, mitunter aber auch theoretische. Wir haben zum Beispiel am PC nach jeweiligen Wunschberufen recherchiert und viele Fakten dazu gesammelt. Viele der Berufe hängen mit Feinmotorik zusammen. Wir dekorierten eine kleine Holzkiste mit Mosaiksteinen. Eines Tages wurden uns Spezial-Brillen ausgehändigt, sodass wir uns in die Menschen, die an verschiedenen Augenkrankheiten leiden, hineinversetzen konnten. Wir konnten Erfahrungen zur Ersten Hilfe sammeln, da wir die stabile Seitenlage und die Herzdruckmassage erlernten. An einem Tag durften wir mit dem Rollstuhl in die Stadt fahren und wurden geschoben. Zudem mussten wir versuchen, uns mit verschlossenen Augen zu orientieren. Dieser Bereich war sehr spannend und interessant für mich. (Luis Dieschereit, 8a)
Berufsfeld „Friseur und Kosmetik“ Wir lernten alle Tätigkeiten des Friseurs kennen. Das richtige Umgehen mit dem Lockenstab und das Ausüben von Hand- und Gesichtsmassagen wurden uns beigebracht. Besonders beeindruckend war, dass wir unser eigenes Shampoo kreieren durften. Wir erlebten spannende Tage und konnten unserer Fantasie freien Lauf lassen. Das lange Stehen war zwar zu Beginn sehr anstrengend, aber wir gewöhnten uns daran. (Franca Giese, 8b und Denisa Ramonti, 8d)
Berufsfeld „Bäckerei“ Ich finde den Beruf des Bäckers schon lange interessant. Während der Werkstatt-Tage durften wir etwas Neues ausprobieren. Beispielsweise flochten wir Hefezöpfe und backten Berliner und viele verschiedene Brotsorten. Anschließend durften wir unsere selbst hergestellten Produkte mit nach Hause nehmen und dort stolz präsentieren. Nicht so gut gefallen hat mir das Aufräumen, das zwischendurch immer wieder gefordert wurde, aber es gehörte ja dazu. Mir hat das Projekt gut gefallen, weil ich so viele verschiedene Backexperimente ausprobieren durfte und einiges dazugelernt habe. (Tobias Multhaup, 8c)

Im Anschluss an die Werkstatt-Tage sind wir, einige Schüler des Deutsch E-Kurses, durch die 8. Klassen gegangen, um ein Meinungsbild zu den JobB-Tagen zu erstellen. Wir hatten vorher selbst einen Fragebogen erstellt, um diesen im Anschluss auszuwerten.

Unsere Auswertung zeigt, dass dem Großteil der Achtklässler die Werkstatt-Tage sehr gut gefallen haben. Der Hauptgrund liegt eindeutig im effektiven Sammeln von Berufserfahrungen. Die Schüler haben die Tage als abwechslungsreich, interessant und spaßig empfunden und gaben an, viel dazugelernt zu haben.
Die JobB-Lehrer an den jeweiligen Standorten haben bei den Achtklässlern einen guten Eindruck hinterlassen, da sie ihre jeweiligen Berufsfelder gut darstellen und erklären konnten. Als wichtiger Pluspunkt wurde immer wieder das praktische Arbeiten genannt.

Die Berufsfelder „IT und Medien“, „Küche“, „Bäckerei“ und „Hotel und Gastronomie“ wurden besonders positiv hervorgehoben.

Verfasser: Smilla Harms, Merle Dohm, Felicitas Hamann, Lana Markmann, Luis Dieschereit, Franca Giese, Tim Jungfer, Lara Pinzke, Denisa Ramonti, Tobias Multhaup, Emma Bargholz, Esben Lippert
Lehrkraft: Frau Path