Viele gut gelaunte Schülerinnen und Schüler konnten die Eutiner am Mittwoch, den 02.09. früh morgens im Seepark sehen. Das Bild ist den Eutinern inzwischen bekannt. Schließlich findet nun schon das sechste Mal in Folge der Sportspieletag der WWS statt, der an den verstorbenen Sportkollegen Thomas Schulz erinnern soll. Herrn Schulz war es wichtig, dass Kinder auch einmal Bewegung als Selbstzweck erfahren dürfen und nicht ständig dem Wettkampfgedanken ausgesetzt sind.
Ob an der von der DLRG betreuten SuP – Station oder an den diversen Spielstationen, die von den Schülerinnen und Schülern des Wahlpflichtkurses „Sportevents“ betreut wurden, die Sechst- bis Achtklässler durften zwanglos verschiedenste Bewegungsaufgaben lösen. Leistung wurde trotzdem präsentiert: Bei der Station „Staubsauger“, bei welcher nur zwei Körperteile den Boden berühren dürfen, wenn man den Schokokuss mit dem Mund vom Teller nimmt, lösten Finley und Lisa das Problem, indem sie im Handstand einen Liegestütz zeigten.
Sofia ging in einen tiefen Spagat und angelte sich so den Schokokuss. „Das ist wirklich beeindruckend, das haben wir in den letzten Jahren so noch nicht gesehen!“, staunte Kirsten Lux, die mit ihrem Kurs den Tag gestaltete. 
Ein Novum bot der zweite Teil des Vormittags, der auf Wunsch der Schülerinnen und Schüler doch wieder Wettkampfcharakter hatte. Die neunten und zehnten Klassen traten im „Crosscup“ gegeneinander an. Ein Klassenteam aus zwölf Schülerinnen und Schülern teilte sich die Disziplinen Sprint, Ausdauer, Rad und Kanu, die jeweils zweimal absolviert werden mussten, unter sich auf. Ein spannender Wettkampf begann rund um den Seepark unter den Anfeuerungsrufen der anderen Mitschüler. Am Ende erreichte die Klasse 9d das Ziel als Siegerklasse und feierte sich gemeinsam mit dem Ideengeber und Sportlehrer Christian Lux. „So eine Veranstaltung verlangt zwar einiges an Vor- und Nachbereitung, doch wenn man dann sieht, wie die Schülerinnen und Schüler für die Sache brennen, nimmt man das gerne in Kauf! Das wird es im nächsten Jahr sicherlich wieder geben.“, so Herr Lux.